Parasiten & Gefahren

Zecken

Zecken sind Parasiten von wenigen Millimetern Grösse, die zu den Spinnentieren gehören und weltweit vorkommen. Sie leben überall dort, wo es Grünflächen gibt z.B. im Wald, auf Wiesen oder im Rasen von Stadtgärten. Sie sitzen bevorzugt in Gras, Gebüsch oder Unterholz und warten dort auf geeignete Wirte, um diese zu stechen und deren Blut zu saugen. Daher sind u.a. Hunde ständig der Gefahr eines Befalls mit Zecken und den von ihnen übertragenen Krankheiten ausgesetzt.

Schon gewusst, dass Zecken verschiedene Krankheiten übertragen können?

Ein Zeckenstich kann schmerzhaft sein, ist aber nicht unbedingt das Hauptproblem für Ihren Hund. Denn durch den Stich der Zecke können auf Mensch und Tier teilweise lebensbedrohliche Krankheitserreger übertragen werden, vor denen Sie sich und Ihr Tier schützen sollten. War das Vorkommen solcher “Zeckenkrankheiten” vor einigen Jahren auf mediterrane Länder beschränkt, so sind diese mittlerweile durch u.a. Klimaerwärmung und Globalisierung auch in der Schweiz bedeutende Erkrankungen, die unbehandelt für Tier und Mensch durchaus tödlich enden können. Insgesamt sind in der Schweiz sehr viele Zecken mit übertragbaren Krankheitserregern infiziert. Daher sollten Sie Ihren Hund zu jeder Zeit konsequent vor Zecken schützen.

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Anaplasmose

Erreger

Anaplasma phagocytophilum

Überträger

Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit

24-28 Stunden

Inkubationszeit

4-11 Tage

Erkrankung

Bei einer akuten Infektion schädigt das Virus die weissen Blutzellen, was zu massiven Folgeschäden führen kann. Sie zeichnet sich durch wiederkehrende Erkrankungsschübe aus, die mit Fieber und schlechtem Allgemeinbefinden einhergehen. Bei manchen Hunden gelingt es dem Immunsystem, die von dem Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragenen Erreger vollständig auszuschalten. In der Regel wird der Erreger allerdings bei jeder Schwächung des Immunsystems (z.B. durch Kälte, Stress oder andere Infektionskrankheiten) erneut aktiv. Die Canine Anaplasmose wurde in der Vergangenheit vor allem in der Schweiz beobachtet (sie trägt daher den Beinamen „Schweizerische Ehrlichiose“).

Klinische Symptome

Erkrankte Tiere zeigen plötzlich einsetzendes hohes Fieber, werden apathisch und fressen nicht mehr. Auch punktuelle Blutungen und Nasenbluten sind häufig, ebenfalls können Apathie und Appetitlosigkeit auftreten. Auch Erbrechen und Durchfall, sowie zentralnervöse Störungen können vorkommen. Bewegungsunlust bzw. Lahmheit können auf Entzündungen in den Gelenken und damit verbundene Schmerzen zurückgeführt werden. Auch innere Organe wie Leber, Milz und Nieren sowie die Augen können betroffen sein. Ein Erblinden der Tiere ist möglich.

Vorbeugung

Da kein Impfstoff zum Schutz gegen eine Infektion zur Verfügung steht, muss eine Übertragung des Erregers durch einen wirksamen Zeckenschutz erfolgen. Dafür eignet sich das Scalibor® Protectorband, das sowohl abweisende als auch abtötende Wirkung auf Zecken hat.

Babesiose

Erreger

Babesia canis

Überträger

Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus)
Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit

48 – 72 Stunden

Inkubationszeit

5 – 7 Tage (bis 3 Wochen möglich)

Erkrankung

Die Babesiose ist eine für den Hund lebensgefährliche Erkrankung, bei der die roten Blutkörperchen von Babesien befallen und zerstört werden. Dies ist ähnlich der Malaria beim Menschen, weswegen die Krankheit auch als “Hundemalaria” bezeichnet wird.

Klinische Symptome

Erste Anzeichen dieser Erkrankung sind hohes Fieber (bis 42° C), starker Durst, Appetitlosigkeit, Mattigkeit sowie Konditions- und Gewichtsverlust. Im weiteren Verlauf kommt es durch den Befall und die Zerstörung der roten Blutkörperchen zu Blutarmut und Gelbsucht mit rotem oder grünlichem Urin. In Haut und Schleimhäuten können Blutungen erkennbar sein. Auch Bewegungsstörungen sowie Epilepsie-ähnliche Anfälle sind möglich. Wird die Babesiose nicht rechtzeitig behandelt, verläuft sie für erkrankte Hunde tödlich.

Vorbeugung

Da diese Erkrankung lebensgefährlich ist, sollten Hunde vor Zeckenstichen und damit verbundener möglicher Infektion geschützt werden. Dies ist besonders wichtig, da sich gerade Babesien in den letzten Jahren auch in Mitteleuropa weiter ausgebreitet haben und immer mehr Hunde daran erkranken. Für einen wirksamen und zuverlässigen Zeckenschutz sorgt das Scalibor® Protectorband.

Borreliose

Erreger

Borrelia burgdorferi sensu lato

Überträger

Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit

24 – 72 Stunden nach dem Festsaugen

Inkubationszeit

2 – 5 Monate

Erkrankung

Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung des Hundes, die vor allem mit Bewegungsstörungen aufgrund von Gelenks­erkrankungen einhergeht. Sie sollte unverzüglich behandelt werden. Die krankheitsverursachenden Borrelien werden vom Gemeinen Holzbock auf den Hund übertragen.

Klinische Symptome

Bei den meisten Hunden verläuft eine Borreliose ohne erkennbare Symptome. Es kann aber auch Appetitverlust, Mattigkeit und hohes Fieber auftreten. Es kann zu schmerzbedingten Bewegungsbeeinträchtigungen und wiederkehrenden Lahmheiten durch Entzündungen verschiedener Gelenke kommen. Im weiteren Verlauf sind auch Organschäden möglich, die vor allem die Nieren und das Herz betreffen. Auch Nervenentzündungen, Überempfindlichkeiten im Rückenbereich sowie Hautentzündungen können auftreten.

Vorbeugung

Der beste Schutz gegen die Borreliose ist ein wirksamer und zuverlässiger Zeckenschutz. Das Scalibor® Protectorband wirkt auf Zecken sowohl abschreckend als auch abtötend, wodurch ein effektiver Zeckenschutz gegeben ist.

Ehrlichiose

Erreger

Ehrlichia canis

Überträger

Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit

bis 36 Stunden

Inkubationszeit

7 – 21 Tage

Erkrankung

Die Ehrlichiose ist eine Erkrankung der weissen Blutkörperchen, die ohne Therapie zu irreversiblen Organschäden führen kann. Sie gilt als so genannte Reisekrankheit, da die krankheitsübertragende Braune Hundezecke bislang in Europa als Freilandzecke vorwiegend im Mittelmeerraum vorkommt. Sie kann jedoch reisebegleitend in den deutschsprachigen Raum eingeschleppt werden und sich dann in Wohnräumen und Häusern vermehren.

Klinische Symptome

Die akute Phase der Erkrankung beginnt mit ausgeprägter Mattigkeit, Futterverweigerung, Fieber, Gewichtsverlust, Atemnot und Erbrechen. Es können Blutungen in Haut und Schleimhäuten sowie Nasenbluten auftreten. Der Tierarzt kann in der Regel auch eine Schwellung von Lymphknoten und Milz sowie Veränderungen im Blutbild feststellen. Chronisch an Ehrlichiose erkrankte Hunde sind schwach, matt und magern ab. Neben einer deutlichen Blutungsneigung und Atemnot sind häufig die Augen durch eitrig-schleimigen Ausfluss verkrustet oder die Hornhaut getrübt. Im weiteren Verlauf können die Tiere erblinden. Ohne Therapie kann es auch zu anderen, irreversiblen Organschädigungen kommen.

Vorbeugung

Ein Schutz vor der Erkrankung kann nur durch einen wirksamen Zeckenschutz erreicht werden. Dafür eignet sich das Scalibor® Protectorband, das sowohl eine abweisende wie abtötende Wirkung auf Zecken hat.

FSME (selten)

Erreger

Frühsommer-Meningoenzephalitisvirus

Überträger

Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit

Wenige Minuten nach dem Stich

Inkubationszeit

2 – 3 Wochen

Erkrankung

Diese Viruserkrankung führt zu neurologischen Symptomen und kommt vor allem beim Menschen, sehr selten auch beim Hund vor. Hunde scheinen nur empfänglich zu sein, wenn das Immunsystem der Tiere zum Zeitpunkt der Infektion geschwächt ist. Das Virus wird durch den Gemeinen Holzbock übertragen und ist inzwischen in weiten Teilen der Schweiz verbreitet. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erstellt in regelmässigen Abständen eine Übersicht über die aktuellen Endemiegebiete sowie eine Risikoeinschätzung (www.bag.ch).

Klinische Symptome

Das Virus führt bei empfänglichen Tieren zu schweren Erkrankungen, die meist tödlich verlaufen. Nach der Infektion kommt es zu Fieber, Krämpfen, Bewegungsstörungen, Lähmungen und anderen neurologischen Symptomen. Es können Verhaltensänderungen auftreten. Durch Ausfälle der Gehirnnerven kommt es zu einer Lähmung der Gesichtsmuskulatur und der Muskulatur der Augen.

Vorbeugung

Im Gegensatz zum Menschen steht für den Hund kein schützender Impfstoff zur Verfügung, weshalb umso mehr auf einen wirksamen Schutz vor Zecken geachtet werden muss. Ein geeignetes Präparat ist das Scalibor® Protectorband.

Hepatozoonose

Erreger

Hepatozoon canis

Überträger

Verzehr oder Zerbeissen der Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit

Infektion erfolgt mit dem Abschlucken der Zecke

Inkubationszeit

2 – 4 Wochen

Erkrankung

Die Hepatozoonose ist eine Erkrankung von der verschiedene innere Organe betroffen sind. Je nach Schwere der Erkrankung sind auch Todesfälle in Folge von Organschäden möglich. Die Erkrankung ist ein Problem im Mittelmeerraum, da sie durch die dort verbreitete Braune Hundezecke übertragen wird.

Klinische Symptome

Der Erreger vermehrt sich u.a. in der Muskulatur des Hundes, was zu Entzündungen und Schmerzen mit einem steifen, hinkenden Gang führt. Auch können andere Organe befallen werden und z.B. eine Leberentzündung oder blutige Durchfälle auftreten. Der Körper reagiert häufig mit wiederkehrendem Fieber.

Vorbeugung

Um eine Infektion des Hundes mit dem Erreger zu verhindern, ist auf einen wirksamen Zeckenschutz zu achten, wie er z.B. mit dem Scalibor® Protectorband gegeben ist.

Mücken

Viele Stechmückenarten leben in der Nähe von Gewässern (See, Flüsse, Bäche, Feuchtgebiete). Dort legen sie ihre Eier ab, aus denen Mückenlarven schlüpfen, die sich nach einigen Tagen oder Wochen zu Puppen und weiter zu flugfähigen Insekten entwickeln. Einige Stechmückenarten können auch in unseren Breiten an kühlen, feuchten und geschützten Stellen, wie z. B. Kellern oder Viehställen überwintern. Viele Stechmückenarten sind nicht nur wegen ihrer juckenden Stiche lästig, sondern können auch lebensbedrohliche Krankheitserreger übertragen. So ist neben der Sandmücke, welche die Leishmaniose überträgt, auch die Gemeine Stechmücke eine krankheitsübertragende Mücke, gegen die Hunde mit dem Scalibor® Protectorband geschützt werden können.

Sandmücken

Die Sandmücke oder Schmetterlingsmücke (Phlebotomus perniciosus) ist eine kleine, 2,5 – 3 mm grosse, behaarte, sandfarbene und blutsaugende Mücke, die nicht summt und dämmerungs- und nachtaktiv ist. Sie ist in allen mediterranen Ländern und in Lateinamerika weit verbreitet, denn sie liebt warme Nächte und wenig Wind. Die Sandmücke kommt zwar auch am Strand, vielmehr jedoch in ländlichen Gegenden oder bewaldeten stadtnahen Regionen wie Gärten oder Parkanlagen vor.

Die Sand- oder Schmetterlingsmücke ist als Überträger der Leishmaniose des Hundes gefürchtet, die in Ländern des Mittelmeerraumes vorkommt, aber auch in der Südschweiz und in Süddeutschland nachgewiesen wurde.

Leishmaniose

Erreger

Leishmania infantum

Überträger

Sandmücken (Schmetterlingsmücken)

Inkubationszeit

1 – 3 Monate

Erkrankung

Die Leishmaniose ist eine sehr ernst zu nehmende, oft tödlich verlaufende Krankheit bei Hunden. Sie wird durch mikroskopisch kleine Einzeller, die durch den Stich der Sandmücke in den Hund gelangen, übertragen. Diese einzelligen Parasiten (Leishmanien) befallen Leber, Milz, Knochenmark und Lymphknoten. Viele infizierte Hunde haben keine Symptome und tragen als Infektionsquelle die Krankheit unbemerkt weiter. Diese Hunde spielen auch für den Menschen eine wesentliche Rolle, denn Leishmanien können auf den Menschen übertragen werden.

Klinische Symptome

Die ersten Krankheitssymptome treten meist lange nach dem Stich auf, wodurch ein unmittelbarer Zusammenhang oft nicht mehr erkennbar ist. Das am häufigsten anzutreffende Symptom ist Haarverlust, besonders um Augen und Schnauze. Bei fortschreitender Krankheit verliert der Hund an Gewicht, auch Hautveränderungen, Abmagerung, Durchfall oder Lymphknotenschwellungen können vorkommen. Eine Therapie ist schwierig und langwierig, denn der Parasit lässt sich nicht mehr aus dem Körper eliminieren. Unbehandelt verläuft die Erkrankung i.d.R. tödlich.

Vorbeugung

Das Scalibor® Protectorband verhindert aufgrund seiner repellierenden Wirkung das Blutsaugen durch die Sandmücke und schützt so Ihren Hund vor dieser Mücke und damit auch vor der Leishmaniose.

Stechmücken

Die weltweit vorkommende Gemeine Stechmücke (Culex pipiens pipiens) ist nicht nur lästig, wenn sie den Menschen befällt, sondern für Hunde auch gefährlich. Häufig verursachen die Stiche dieser Moskitos heftigen Juckreiz, auch Allergien können ausgelöst werden. Die Mücke kann den Herzwurm (Dirofilaria immitis) übertragen.

Dirofilariose

Erreger

Dirofilaria immitis

Überträger

Stechmücken (Culex pipiens pipiens) und andere Stechmückenarten

Inkubationszeit

etwa 6 Monate nach dem Stich

Erkrankung

Die Dirofilariose (Herzwurmkrankheit) ist eine gefährliche Erkrankung bei Hunden, die in südlichen Ländern aber auch im Tessin vorkommt. Sie wird durch den Herzwurm ausgelöst, einem 10 – 30 cm langem Wurm, den Stechmücken übertragen können. Der Herzwurm lebt nach Befall in der rechten Herzkammer und Lungenschlagader des Hundes. Die Behandlung des befallenen Hundes ist äusserst schwierig.

Klinische Symptome

Ein Befall von Lungenschlagader und Herz des Hundes führt zu Funktionsstörungen von Herz und Lunge. Als Folge davon kommt es zu Atemnot, chronischem Husten, Abnahme des Körpergewichts, Leistungsschwäche und Blutarmut sowie zu Leber- und Nierenschäden. Die Krankheit kann tödlich verlaufen, vor allem wenn durch die Herzschwäche ein Leber- oder Nierenversagen ausgelöst wird.

Vorbeugung

In Studien wurde die ausgezeichnete Wirksamkeit des Scalibor® Protectorbandes gegen die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens pipiens) nachgewiesen. Über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten werden 98 – 100 % dieser Stechmücken durch das Scalibor® Protectorband abgewehrt und am Blutsaugen gehindert.

Flöhe

Flöhe sind flügellose Insekten von wenigen Millimetern Grösse, die sich vom Blut des Hundes ernähren und anhaltenden, störenden Juckreiz verursachen. Sie können nicht nur für ein hygienisches Problem sorgen, sondern potenziell auch gefährlich sein, da in einigen Fällen gefährliche Erkrankungen auf Vierbeiner übertragen werden können. Es ist besser, einen Flohbefall zu verhindern, als gegen einen vorhandenen Befall vorzugehen, denn die Fortpflanzungsgeschwindigkeit dieser Parasiten ist enorm: das Weibchen legt täglich 15 bis 20 Eier auf die Haut und das Fell des Hundes. Nur ein kleiner Teil der Flohpopulation besteht aus erwachsenen Flöhen, die am Hund leben. Unreife Stadien wie Eier, Larven und Puppen machen den grösseren Teil aus und leben insbesondere an Orten, an denen der Hund schläft.

Probleme verbunden mit Flohbefall sind Juckreiz, Hautentzündungen, Abmagerung, Blutarmut und allergische Reaktionen auf den Flohspeichel. Darüber hinaus fungieren Flöhe als Zwischenwirte für Bandwürmer. Zwar können Flöhe im Winter im Freien nicht überleben, in geheizten Wohnbereichen können sie sich jedoch das ganze Jahr über vermehren. Daher ist ein ganzjähriger Schutz gegen diese Plagegeister wichtig.

Befallene Tiere kratzen sich häufig, dies auch mit der Schnauze. In Bereichen mit weniger dichtem Haarwuchs können bei starkem Befall die braunen Parasiten auch mit blossem Auge entdeckt werden. Ein anderer Nachweis gelingt über die typischen, bräunlichen Krümel im Fell des Tieres. Dazu sollte man das Tier über einer weissen Unterlage kämmen und anschließend die heruntergefallenen braunen Krümel mit einem feuchten, weißen Tuch aufnehmen. Handelt es sich dabei um beim Blutsaugen der Flöhe bereits wieder ausgeschiedenes unverdautes Blut, zeigen sich Blutflecken im Tuch.

Entwicklungsstadien

Flöhe vermehren sich sehr stark. Optimale Bedingungen für eine rasche Fortpflanzung sind Temperaturen von 20 – 23 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 50 – 90 %. Flöhe entwickeln sich über drei Stadien. Aus den Eiern schlüpfen nach 1 – 10 Tagen die Larven, sie ernähren sich u.a. vom Kot der ausgewachsenen Flöhe. Die lichtempfindlichen Larven häuten sich zweimal, die Drittlarve verpuppt sich. Nach 5 – 9 Tagen schlüpft der erwachsene Floh. Der geschlüpfte Floh saugt sofort Blut und ist bereits nach einem Tag geschlechtsreif. Nach Begattung auf dem Wirtstier legen die weiblichen Tiere bereits einen Tag später Eier.

Flohallergiedermatitis

Bei einem Flohstich kann der übertragene Flohspeichel eine allergische Reaktion bei Hunden auslösen. Der Flohspeichel kann jedoch auch zu einer Allergie führen, die mit extremem Juckreiz und Entzündung der Haut einhergehen kann. Eine Floh-Allergie-Dermatitis wird durch Allergene im Flohspeichel ausgelöst und deshalb als Flohspeichelallergie bezeichnet. Eine Flohspeichelallergie kann nicht nur beim Hund, sondern auch beim Menschen als Reaktion auf Flohstiche auftreten.

Klinische Symptome

Die Flohstichallergie äussert sich durch Rötungen, Haarausfall, Krustenbildung und Juckreiz, der starkes Kratzen des Hundes zur Folge haben kann. Durch das intensive Kratzen kommt es nicht selten zu eitrigen Hautentzündungen, welche die Heilung zusätzlich erschweren. Charakteristisch für die Floh-Allergie-Dermatitis sind Krusten im Rückenbereich.

Vorbeugung

Um eine Floh-Allergie-Dermatitis zu verhindern, muss der Flohbefall rasch mit geeigneten und schnell wirksamen Präparaten behandelt werden.

Bandwürmer (Dipylidium caninum)

Flohlarven können bei ihrer Nahrungsaufnahme Bandwurmeier aufnehmen. Aus diesen Eiern entwickeln sich in der Flohlarve und später im Floh infektiöse Bandwurmstadien. Verschluckt nun ein Hund beim Kratzen oder der Fellpflege einen solchen infizierten Floh, setzt sich im Darm des Hundes ein neuer Bandwurm fest. Daher sollte bei der Behandlung eines Hundes mit Flohbefall auch immer entwurmt werden.

Blutarmut

Betroffen sind besonders Welpen. Die enorme Reproduktionsleistung der Flöhe erfordert eine hohe Blutaufnahme durch die Parasiten. Bereits 200 Flöhe konsumieren beinahe 10% des Blutvolumens eines 0,5 kg schweren Welpen. Das Jungtier leidet innerhalb kurzer Zeit an Blutarmut, welche sich durch blasse Schleimhäute, Schwäche und Abgeschlagenheit äussert.

Flohschutz

Eine erfolgreiche Flohbekämpfung setzt sowohl eine Bekämpfung der Flöhe auf dem Tier als auch eine Umgebungsbehandlung voraus. Auf diese Weise werden alle Entwicklungsstadien der Flöhe bekämpft. Weitere im Haushalt lebende Tiere, auch ohne Anzeichen von Flohbefall, müssen ebenfalls mittherapiert werden. Für eine effiziente Behandlung des Flohbefalls auf dem Hund eignet sich das Scalibor® Protectorband.

Schon gewusst?

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