Zeckeninfos

Zecken kommen weltweit zunehmend in bewaldeten und grasbewachsenen Regionen vor und sind bereits ab einer Temperatur von 7°C aktiv. Die kleinen spinnenverwandten Parasiten saugen Blut von Hunden, Menschen, Vögeln, Wildtieren, kleinen Nagern und vielen andere Tieren. Als Meister der Tarnung lauern Zecken auf der Vegetation und nutzen ihre hochsensiblen Sinnesorgane, um einen herannahenden Wirt wahrzunehmen. Streift dieser vorbei, heften sie sich an.

Mit ihren Mundwerkzeugen dringen die Zecken an einem geeigneten Ort in die Haut ein und verankern sich dort. Innerhalb von einigen Tagen saugen sie sich mit Blut voll und nehmen dabei beträchtlich an Grösse zu. Für den Entwicklungszyklus mit Ei, Larve, Nymphe und adulter Zecke werden drei verschiedene Wirte als Blutspender benötigt. Dabei nimmt eine weibliche Zecke über 0,6 ml Blut auf und legt bis zu 4.000 Eier ab. Aus diesen schlüpft die nächste Generation und trägt zur stark ansteigenden Zeckenpopulation bei.

Lebenszyklus einer Zecke

Zecken als Krankheitsüberträger

Zecken verursachen lokale Infektionen, Schwellungen und Hautirritationen wie Rötung und Juckreiz bis hin zu Lähmungserscheinungen. Starker Zeckenbefall kann sogar zu Blutarmut und Gewichtsverlust bis hin zum Tode führen. Zecken übertragen ausserdem Erreger, die zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen können wie z.B. die Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose und Borreliose. Dabei können subklinische, kaum sichtbare Symptome sowie unbehandelbare Krankheiten auftreten. Aus diesen Gründen sollte unbedingt auf eine sorgfältige Zeckenprophylaxe wie das Anlegen eines Scalibor® Protectorbandes geachtet werden

Gras mit Zecke