Erkrankungen durch Flöhe

Flohallergiedermatitis
Bei einem Flohstich übertragener Flohspeichel kann bei Hunden eine allergische Reaktion auslösen. Diese Flohstichallergie äussert sich durch Rötungen, Haarausfall, Krustenbildung und Juckreiz, welcher starkes Kratzen des Hundes zur Folge haben kann. Bakterielle Infektionen mit eitrigen Hautveränderungen können die Heilung zusätzlich erschweren.

Bandwürmer (Dipylidium caninum)
Die Flohlarven nehmen bei der Nahrungsaufnahme die Bandwurmeier auf. Aus diesen Eiern entwickeln sich in der Flohlarve und später im Floh infektiöse Bandwurmstadien. Verschluckt nun ein Hund bei der Fellpflege einen solchen infizierten Floh, setzt sich im Darm des Hundes ein neuer Bandwurm fest. Aus diesem Grund sollte ein Hund der Flöhe hat auch immer entwurmt werden.

Blutarmut
Betroffen sind besonders Welpen. Die enorme Reproduktionsleistung der Flöhe erfordert eine hohe Blutaufnahme. Weibliche Flöhe nehmen z.B. das 15-fache ihres Körpergewichtes pro Tag an Blut auf. Bereits ca. 200 Flöhe konsumieren so beinahe 10% des Blutvolumens eines 0,5 kg schweren Welpen. Das Jungtier leidet innerhalb kurzer Zeit an Blutarmut, welche sich durch blasse Schleimhäute, Schwäche und Abgeschlagenheit äussert.